Hier findest du alles Wissenswerte über das perfekte Auto für deinen Roadtrip!

Als dein Anwalt rate ich dir, ein schnelles Auto ohne Verdeck zu mieten“. Mit diesen Worten beginnt im Kultfilm „Fear and Loathing in Las Vegas“ einer der bekanntesten (und schrägsten) Roadtrips Hollywoods. Auch wenn du dich auf eine derartige Reise begeben möchtest, bei der der Weg das Ziel ist, spielt der fahrbare Untersatz eine zentrale Rolle. Aus diesem Grund haben wir dir den ultimativen Fahrzeug-Guide für Roadtrips zusammengestellt. Anschnallen, Fenster herablassen, Sonnenbrille aufsetzen, es geht los.

Auf den passenden Autotyp kommt es an

Die Quintessenz eines Roadtrips macht aus, dass Du und deine Freunde viele Stunden im Auto verbringen. Ihr seid darauf angewiesen, dass es darin möglichst bequem zugeht. Damit lässt sich bereits einiges für die passende Karosseriebauform ableiten:

Je kleiner das Auto ist, desto weniger ist es für Roadtrips geeignet

Der Grund ist, dass es darin oftmals eng und unbequem zugeht. Es muss nicht unbedingt ein riesengroßes US-Cabrio wie aus dem eingangs zitierten Filmes sein, allerdings eignen sich einige Bauformen definitiv besser als Roadtrip-Mobile:

  1. Kombis: Sie bieten genug Kofferraum fürs gesamte Reisegepäck sodass der Fahrgastraum für die Passagiere freibleibt. Zudem kann bei umgeklappter Rückbank je nach Fahrzeuggröße eine Schlaffläche für bis zu drei Personen
  2. Limousinen: Von der Mittelklasse (BMW 3er, Mercedes C-Klasse, VW Passat usw.) aufwärts.
  3. Vans jenseits von Mikro- und Mini-Bauformen. Sie bieten oft besonders viel Platz und ermöglichen sehr komfortables Reisen.
  4. SUVs: Sind meist ähnlich geräumig wie Limousinen, haben aber den Vorteil der höheren Sitzposition und Übersichtlichkeit.
  5. Hochdachkombis und ähnliche Bauweisen. Sie sind oft als Familienfahrzeug konzipiert und verfügen über viele Ausstattungsdetails, die auch auf Roadtrips nützlich sind.
  6. Camper: Sie gibt es sowohl auf Van-Basis mit kaum verändertem Äußeren sowie als vollwertige Wohnmobile. Sie eignen sich besonders gut, denn diese Fahrzeuge sind vollends auf maximal komfortables Langstreckenreisen ausgelegt.

Und das Cabrio? Es kommt darauf an: Viele Cabrios, auch größere, bieten hinten nur wenig Platz, besonders bei geschlossenem Verdeck. Zudem benötigt das weggeklappte Dach in der Regel viel Platz im Kofferraum. Das schränkt das Ladevolumen ein. Bei höheren Geschwindigkeiten kann der Fahrtwind für die Fondpassagiere unangenehm sein.

Cabrios sind daher eher etwas für kürzere Roadtrips ohne viel Gepäck oder längere Trips, bei denen eure Taschen und Co. in einem „Basislager“ (Hotel, Pension…) verbleiben.

Ein Van eignet sich perfekt für einen Roadtrip.
Viele Vans haben ausreichend Platz, dass sie auch ohne Camper-Ausrüstung problemlos als Nachtlager taugen.
(Bild: © Abigail Marie – stock.adobe.com)

Wie du das für euren Roadtrip passende Fahrzeug findest

Die genannten Fahrzeuge sind zwar alle prinzipiell roadtriptauglich. Allerdings kommt es im Einzelnen stark auf mehrere Faktoren an, die definieren, welches Auto für euch optimal geeignet ist:

  1. Die Anzahl deiner Mitreisenden: Zu dritt habt ihr natürlich mehr Spielraum als wenn fünf Leute den Roadtrip angehen. Wichtig: Für maximalen Komfort solltet ihr niemals die Sitzplatzanzahl voll ausreizen. Der Wagen sollte zumindest einen Sitzplatz mehr haben als Leute mitfahren; beispielsweise ein Fünfsitzer für eine vierköpfige Gruppe.
  2. Eure Körpergröße: Nicht nur bei (geschlossenen) Cabrios, sondern auch Kombis und Limousinen sind die Innenraumhöhen begrenzt, speziell hinten. Zudem haben dort Menschen jenseits von 1,80 Metern häufig Probleme wegen zu langer Beine, die unangenehm verschlungen werden müssen.
  3. Die Dauer des Roadtrips und die Art der Unterkunft: Bei eintägigen Trips fühlt sich ein kleineres Auto weit weniger unbequem an als auf einer mehrtägigen Tour. Wenn ihr wiederum in Hotels oder Pensionen übernachtet, muss weniger Ladekapazität vorhanden sein, als wenn ihr unterm Sternenzelt schlafen wollt und dazu von Isomatten bis Lebensmittel alles mitnehmen müsst.

Das bedeutet auch, dass die Reiseplanung des Roadtrips bereits stehen sollte, wenn du dir um das Auto Gedanken machst. Aber du solltest auch im umgekehrten Fall handeln. Also dann, wenn du definitiv dein bisheriges, normales Auto nehmen möchtest. In diesem Fall sollten bei der Planung des Trips die Einschränkungen berücksichtigt werden. Wenn du etwa einen als Viersitzer eingetragenen Stadtflitzer besitzt, wäre es einfach unbequem, darin vier Personen auf einem mehrtägigen Roadtrip durch Europa zu transportieren. Das bedeutet, hier solltest du realistisch bleiben.

Allerdings ist dein eigenes Auto bzw. das eines deiner Mitreisenden nur eine Variante, um an einen fahrbaren Untersatz zu kommen. Wenn der geplante Roadtrip es diktiert, kann es auch besser sein, zielgerichtet einen Wagen dafür zu besorgen.

Woher du das passende Auto bekommst

Du und deine Mitfahrer haben im Herzen den Wunsch nach einem Roadtrip, der sich mit keinem eurer vorhandenen Autos durchführen ließe. Dann muss der Wagen auf andere Weise beschafft werden. Dafür gibt es mehrere Optionen:

  1. Ihr mietet ein Auto bei einer Mietwagenfirma: Das hat nicht nur den Vorteil, dass es dort ausschließlich gutgewartete Autos in großer Auswahl gibt, sondern dass alles ziemlich spontan zugehen kann. Je nach Größe des Autovermieters könnt ihr frühmorgens reservieren und im Laufe des Vormittags schon mit eurer Reise loslegen. Allerdings: Diese Lösung ist finanziell nur für eine, allerhöchstens zwei Wochen lohnenswert. Danach wird der klassische Mietwagen überproportional teuer.
  2. Ihr nehmt einen sogenannten Langzeitmietwagen: Ein vergleichsweise neues Prinzip, das die zeitliche Lücke zwischen klassischem Mietauto und Leasingfahrzeug füllt. Das Konzept hat ähnliche Vorteile wie ersteres, ist aber günstiger und längerfristig angelegt (meist mindestens einen Monat).
  3. Ihr kauft (gemeinsam) einen Gebrauchtwagen: Diese Variante bietet ebenfalls bestimmte Vorteile. Denn das Fahrzeug ist euer Eigentum (bzw. einer von euch ist in den Fahrzeugpapieren registriert) und ihr müsst weder auf Kratzer und Co. achten noch Kilometer- oder Zeitbegrenzungen. Plus: Ihr könnt den Wagen hinterher weiterverkaufen und habt so mit etwas Glück und Verkaufsgeschick außer dem Kraftstoff keinerlei Kosten. Natürlich bedingt diese Lösung eine langfristigere Planung – einen passenden Gebrauchten zu finden, zu kaufen und zuzulassen dauert mindestens einige Tage.

Doch ganz gleich, welche Lösung für dich und deine Mitreisenden am passendsten erscheint, ihr solltet in jedem Fall alle Fahrzeugkosten anteilig unter euch aufteilen. Das ist fair, außerdem macht es den Roadtrip für jeden günstiger.

Bei der Fahrzeugauswahl für deinen Raodtrip musst du einiges beachten.
Für längere/häufigere Roadtrips kann es sich durchaus rentieren, dafür ein eigenes Fahrzeug anzuschaffen.
(Bild: © Avirut S. – stock.adobe.com)

Was du zu Sicherheit und Co. wissen solltest

In der romantischen Theorie des Roadtrips seid ihr unterwegs allein mit eurem Auto, euren Gefühlen und der Straße. In der Praxis hingegen gibt es rings um den Wagen auch immaterielle Dinge, die dazugehören.

Bei Mietwagen solltest du folgendes beachten:

  1. Das Auto sollte über den Anbieter rundum abgesichert sein, damit ihr in jedem Fall nur mit einer geringen Selbstbeteiligung bei Schäden rechnen müsst.
  2. Jeder Mitreisende, der theoretisch und praktisch als Fahrer infrage kommt, muss vertraglich festgelegt werden – sonst könnt ihr große Probleme bekommen, wenn es einen Schaden mit jemandem am Steuer gibt, der nicht gelistet ist.
  3. Prüft, ob ihr alle geplanten Länder mit dem Wagen bereisen dürft. Viele Mietwagenfirmen exkludieren bestimmte Länder; das gilt übrigens weltweit.
  4. Achtet auf die Vertragskonditionen im Falle einer Panne bzw. eines Unfalls.
  5. Spart nicht an der falschen Stelle, indem ihr zu niedrige Kilometerschätzungen abgebt. Das kann euch hinterher teuer zu stehen kommen. Am besten haben Mietfahrzeuge unbegrenzte Freikilometer.

Bei einem speziell gekauften Fahrzeug solltest du folgendes beachten:

  1. Das Fahrzeug sollte nicht nur haftpflichtversichert sein. Besser ist die nächste Sicherheitsstufe, die Teilkaskoversicherung. Sie deckt nämlich auch viele Schäden ab, die eure „Investition“ gefährden könnten. Wichtig aber auch hier: Alle Fahrer sollten im Vertrag aufgelistet werden.
  2. Das Auto sollte ein neues TÜV-Zertifikat Das gibt bei Gebrauchten eine gewisse Grundsicherheit über den Zustand. Vor einem mehrwöchigen Roadtrip über tausende Kilometer sollte allerdings zusätzlich eine Werkstattinspektion gemacht werden (der TÜV achtet nur auf sicherheitsrelevante Dinge, wohingegen bei der Inspektion die komplette automobile Technik gewartet wird).
  3. Das Auto sollte regulär, ggf. per Saisonkennzeichen, zugelassen sein – Kurzzeitkennzeichen oder rote Nummern schränken die Nutzungsmöglichkeiten schon in Deutschland zu sehr ein. Sie können aber bei Grenzübertritten auch Probleme hervorrufen, weil die dortige Staatsmacht sie nicht anerkennt. Schlimmstenfalls könnte euer Vehikel stillgelegt werden.
  4. Bei grenzüberschreitenden Roadtrips muss eine Internationale (Grüne) Versicherungskarte mitgeführt werden. Beantragt diese beim Versicherer.
  5. Einer von euch sollte Mitglied in einem Pannenhilfeverein, etwa dem ADAC, sein. Dabei ist gleich, wer es ist, der Service hilft auch, wenn derjenige in einem Auto unterwegs ist, das nicht ihm gehört.

Beachte bitte zudem, dass derjenige, der als Halter des Autos in den Papieren eingetragen ist, für alles haftbar ist. Das heißt, wenn ihr beispielsweise während des Roadtrips geblitzt werdet, wird die Post bei ihm eintrudeln.

Was der Wagen an Ausrüstung mitbringen sollte

Genügend Sitzplätze, Profil auf den Reifen, funktionierende Bremsen und der Motor läuft. Du glaubst, dass das ausreicht? Es geht durchaus noch besser. Zumindest lässt sich ein Wagen mithilfe zusätzlicher Elemente noch besser auf einen Roadtrip vorbereiten.

Manche dieser Punkte gehören zur festen Ausstattung. Sie sollten also sowohl bei Mietwagen wie gekauften Exemplaren vorhanden sein:

  1. Musik ist für viele unverzichtbar. Ein Autoradio ist somit absolute Mindestvoraussetzung. Hat es einen CD-Schacht, sollte das Gerät unbedingt mp3s abspielen können. Noch viel besser ist es allerdings, wenn das Radio über einen Slot für USB-Sticks oder SD-Karten verfügt. Außerdem solltest du deine Mitreisenden vor Beginn anhalten, fleißig eigene Stücke zusammenzutragen. Inspiration für den ultimativen Soundtrack zu eurem Trip findet ihr zudem auch im Internet. So richtig gut wird es jedoch erst, wenn ihr eine gemeinsame und einzigartige Playlist kreiert.
  2. Schon nach wenigen Stunden werdet ihr euch im Auto regelrecht eingelebt haben. In der Fahrgastkabine sollte es deshalb genügend Stauräume Tipp: Ganz fix geht das auch bei Mietwagen mit über die vorderen Kopfstützen gehängten Einkaufsnetzen, die so für die hinteren Mitreisenden erreichbar sind. An zentraler Stelle sollte es einen fest verschließbaren Behälter für Müll geben.
  3. Internet für alle ist ebenfalls wichtig – nicht nur zum Navigieren. Vor allem wenn es ins Ausland geht (dort sind auch in der EU die Datenmengen beim Roaming nach wie vor beschränkt). So kann es hilfreich sein, wenn es im Wagen einen WLAN-Hotspot gibt (gibt es beispielsweise zum Einstecken in den Zigarettenanzünder). Dort hinein kann eine (landesspezifische) Prepaid-SIM mit ausreichend großem Datenvolumen gesteckt werden. Auf diese Weise könnt ihr euch alle damit verbinden – und natürlich auch das Aufladen gemeinsam bezahlen.
  4. Kaum jemand mag lauwarme Getränke und Snacks. Bei manchen Autos wird zwar das Handschuhfach und ggf. eines in der Mittelkonsole über die Klimaanlage mitversorgt, besser ist es jedoch, auf eine Kühlbox mit Zigarettenanzünder-Anschluss zu setzen (falls der schon durch den Hotspot blockiert ist, gibt es dafür auch Mehrfachstecker).
  5. Speziell auf Autobahnfahrten, wenn es ewig lang in eine Richtung geht, kann Sonne mächtig stören. Im Wagen sollte es deshalb Sonnenschutz für die Seitenscheiben geben – etwa solche, die per Saugnapf ganz einfach und variabel befestigt werden können.
  6. Es sollte ein vollwertiges Ersatzrad geben (leider etwas selten geworden). Denn Noträder sind nur für niedrige Geschwindigkeiten und kurze Distanzen tauglich. Reparatursprays hingegen können nicht alle Formen von Reifenschäden abdichten.
  7. Falls ihr auf eurem Roadtrip nachts unterwegs campen wollt (Vorsicht, sogenanntes Wildcampen ist in vielen Ländern reguliert), solltet ihr große Beutel besorgen – Reifentüten aus der Werkstatt bieten sich an. Darin könnt ihr die ganzen Camping-Utensilien gemeinsam verstauen und müsst so abends nicht lange im Kofferraum suchen.

Zudem: Ein Fünf-Liter-Kanister Kraftstoff, ein ebenso großer Kanister mit Leitungswasser sowie eine Literflasche Motoröl sollten grundsätzlich den Roadtrip mit euch antreten. Das bringt dich auch zum finalen Punkt:

Stelle sicher, dass du auf deinem Roadtrip Internetzugang hast.
Speziell auf Auslandsfahrten schont ein Wifi-Hotspot im Auto dein Datenvolumen und das deiner Mitreisenden.
(Bild: © mihacreative – stock.adobe.com)

Wie du den Wagen während des Roadtrips fit hältst

Allein der Antriebsstrang eines Autos besteht aus mehreren tausend Teilen, von denen viele sich zudem teils mehrere tausend Male pro Minute drehen oder anderweitig bewegen – von den im Betrieb entstehenden Temperaturen einmal ganz abgesehen.

Zwar kannst du dich bei Mietfahrzeugen sowie einem speziell angekauften Auto (durch TÜV und Inspektion) darauf verlassen, dass zu Beginn des Roadtrip-Abenteuers alles wartungstechnisch im grünen Bereich liegt. Jedoch kann sich dieser Zustand auch schnell ändern. Dann bist du bzw. einer deiner Mitreisenden gefragt. Ziel ist es, alle tausend Kilometer oder bei jeder Tankfüllung (je nachdem, was zuerst eintrifft) die wichtigsten Checks selbst durchzuführen. Eine kurz zurückliegende Wartung kann dies leider nicht ersetzen. Alles, was an Autos verschleißt, verschleißt primär durch die gefahrene Distanz und die kann selbst bei einem Roadtrip über wenige Tage schnell ein paar tausend Kilometer betragen.

Konkret geht es um die folgenden Punkte:

  1. der Füllstand des Motoröls
  2. der Füllstand der Kühlflüssigkeit
  3. der Druck in den Reifen,
  4. der Füllstand des Wischwassers

Das sind alles Arbeiten, die bei jedem Auto so simpel sind, dass sie auch von technischen Laien durchgeführt werden können. Eine Tankstelle bzw. ein Rastplatz genügt völlig.

Motoröl prüfen:

  1. Stelle das warmgefahrene Auto auf eine ebene Fläche, schalte es ab und warte einige Minuten – ein Tankstopp ist deshalb perfekt dafür.
  2. Öffne die Motorhaube, suche nach einem gelben oder roten ringförmigen Griff (meist vor oder hinter dem Motor).
  3. Ziehe an dem Griff, bis der ganze damit verbundene Stab herauskommt. Vorsicht, er ist vermutlich warm und an seiner Spitze befindet sich Öl.
  4. Wische das Öl am Stab ab, dann steckst du ihn wieder ganz in seine Halterung hinein.
  5. Ziehe den Stab erneut heraus und überprüfe, ob der Ölstand sich zwischen den darauf eingravierten Markierungen

Falls nicht: Fülle über den Öleinfüllstutzen (gelber/roter/schwarzer Deckel mitten auf dem Motor) etwa hundert Milliliter Motoröl ein. Warte fünf Minuten und prüfe dann erneut.

Achtung: Niemals zu viel Öl einfüllen, auch das schadet dem Motor.

Übrigens: Leichter Ölverbrauch ist völlig normal. Auf 1000 Kilometern kann ein Motor bis zu 250 Milliliter verbrauchen, ohne Schäden zu haben.

Kühlflüssigkeit prüfen:

  1. Hier muss der Motor völlig kalt sein, prüfe also vor Beginn einer Tagesetappe eures Roadtrips, keinesfalls in Fahrpausen (Verbrühungsgefahr). Das Auto sollte dabei ebenfalls flach stehen.
  2. Suche (ggf. mit Hilfe der Bedienungsanleitung) im Motorraum den Kühlflüssigkeitsbehälter.
  3. Ist der Behälter milchigweiß-transparent, greife den Deckel und schüttle den Behälter vorsichtig. Meist siehst du dann darin eine rötliche oder grünliche Flüssigkeit Steht sie auf Höhe des Mittelwulsts bzw. der Min/Max-Markierungen ist alles okay.
  4. Ist der Behälter undurchsichtig, musst du den Deckel aufdrehen und ggf. mit Hilfe des Handys hineinleuchten. Auch dann muss der Flüssigkeitsstand zwischen den Markierungen bzw. auf Höhe des Mittelwulstes stehen.
  5. Falls Flüssigkeit fehlt, ergänze sie mit klarem Wasser, bis die Markierung erreicht wird.
  6. Schraube den Deckel wieder sorgsam zu, bis er sich nicht weiterdrehen lässt.

Ganz wichtig: Öffne niemals den Kühlmittelbehälter eines warmen Motors. Er steht unter Druck, sodass kochend heißes Wasser und Dampf herausschießen können.

Übrigens: Eigentlich sollte ein Motor keine Kühlmittelverluste haben. Solltest du nachfüllen müssen, beobachte den Behälter künftig besonders genau.

Reifendruck prüfen:

  1. Checke entweder auf der Innenseite des Tankdeckels, auf den Stirnseiten der Fahrertür oder notfalls in der Betriebsanleitung die speziellen Reifendruckvorgaben.
  2. Wähle den Wert, der für deinen Ladezustand aufgeführt ist.
  3. Prüfe mithilfe eines Reifenfüllgeräts (hat jede Tankstelle), das du auf die Ventile steckst, den Wert jedes Reifens und fülle gegebenenfalls nach.

Übrigens: Reifen sind nicht vollkommen luftdicht. Auch hier ist etwas Verlust völlig normal.

So stellst du sicher, dass dein Fahrzeug während des Roadtrips fit bleibt.
Motoröl wird bei jedem Fahrzeug gleich geprüft. Auch die Markierungen am Messstab sind selbsterklärend.
(Bild: © glisic_albina – stock.adobe.com)

Wischwasser prüfen:

  1. Öffne die Motorhaube.
  2. Suche nach einem Behälter (oft ist nur der gelbe/rote/schwarze Deckel sichtbar), auf dem eine Frontscheibe mit stilisiert spritzendem Wasser abgebildet ist.
  3. Öffne den Deckel, er ist oft nur aufgesteckt.
  4. Fülle Leitungswasser ein, bis der Behälter voll ist.

Übrigens: Benutzt du die Wischwasser-Funktion häufig, solltest du zwischendurch an der Tankstelle immer mal wieder eine Flasche Reinigungskonzentrat einfüllen und mit Wasser auffüllen; klares Wasser reinigt längst nicht so gut.

Mit deinem Roadtripfahrzeug und Mitreisenden zum besten Roadtrip eures Lebens

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