Gin-Party unter Freunden.

Du findest ihn fast auf jeder Getränkekarte, in jedem Supermarkt und jeder Tankstelle, den Gin. Wahlweise mit einer kleinen Flasche Tonic oder anderen diversen Mischgetränken. In den letzten Jahren hat sich der „Gin&Tonic“ zu einem echten Kult-Getränk entwickelt und das zurecht! Den Spiritus gibt es in zahlreichen Variationen, durch die dir nie langweilig wird.

Doch bevor es losgeht folgen die Basics über dieses Destillat. So kannt du beim nächsten Anstoßen mit deinen Freunden mit deinem neues Wissen auftrumpfen.

Jeder Gin besteht zu mindestens 37,5% aus Alkohol. Ganz schön viel Stoff, oder? Dazu kommen noch diverse Botanicals, welche natürliche und/oder naturidentische Aromastoffe sind. Diese werden je nach Sorte während, vor oder nach der Destillation hinzugegeben. Hinzu kommt nur noch Wasser und ein großer Prozentanteil an Wacholderbeeren.

Woher kommt der Gin?

Die Geschichte beginnt vor ca. 300 Jahren. Wilhelm III. von Oranien-Nassau betrat 1689 den königlichen Stuhl Englands, wodurch er den „Genever“, ein Wachholderschnaps, mit in das Königreich brachte. Dort wurde er dann durch das englische Volk in Gin umgetauft. Zu Gunsten der Flüssigkeit genehmigte der König eine steuerfreie Herstellung der Spirituose. Zusätzlich erhöhte Wilhelm III. die Steuern auf deutsche, französische und italienische Weine und Hochprozentiges. Dadurch gelang es ihm die Nachfrage und letztendlich den Konsum stark zu erhöhen. 1695 wurde eine zusätzlich Steuer auf Bier und Wein erhoben, wodurch dieser das günstigste alkoholische Getränk im Königreich war. Somit konnte der Wacholderschnaps auch von den unteren Gesellschaftsschichten konsumiert werden.

1736 wurde auf Grund des hohen Konsums der erste „Gin Act“ erlassen, der die Herstellung und den Verzehr regulieren soll. Zu der damalige Zeit ist der Gin besonders bei denen Seeleuten und der Royal Navy beliebt gewesen, insbesondere der „Navy Strengh“ Gin aus Plymouth. Durch ein immer stärker ansteigendes Interesse, verbreite sich die Spirituose schnell in Europa und letztendlich weltweit. Über die Jahre entwickelte er sich zu einem echten Edeldestillat, so wie wir ihn heute kennen.

Viele Informationen auf einmal, ich weiß. Aber nun kannst du vor deinen Spontis mit dem neue erlangten Wissen glänzen, wenn du sie zu einem gemütlichen Abend einlädst.

Die wichtigsten Ginsorten im Überblick

London Gin

Einer der beliebtesten Sorten überhaupt. Bei dieser Variante muss der enthaltene Alkohol (laut der Begriffserklärung von 2008) aus einem rein landwirtschaftlichen Produkt hergestellt werden, sowie er ein bestimmtes Destillationsverfahren durchlaufen haben muss. Der zugesetzte Zuckeranteil darf nicht mehr als 0,1 Gramm pro Liter enthalten und jegliche Farbstoff Zugaben sind untersagt. Die Botanicals werden vor der Destillation zugesetzt.

Dry Gin

Bei dem Dry Gin darf der Zugabe Zeitpunkt der Botanicals variieren, sowie auch naturidentische Farb- und Aromastoffe verwendet werden dürfen. Eine doppelte Destillation und das Verbot des Zuckerzusatzes ist hier vergleichbar mit dem London Gin. Der Dry Gin besitzt meistens eine sehr starke Wacholder-und Zitrusnote.

Sloe Gin

Eine Ginsorte, die auf Schlehenbeeren basiert. Das Getränk enthält meistens zwischen 20 bis 30 Prozent Alkohol und ist daher eher ein Likör, vergleichbar mit dem deutschen Schlehenlikör. Durch die dunkel-blaue Farbe der Beeren bekommt die Flüssigkeit eine süßlicheren Geschmack und eine rote Farbe.

Es gibt noch zahlreiche Sorten, die nach ihre regionalen Gegebenheiten benannt wurden, wie zum Beispiel der Plymouth und der Old Tom Gin.

Zubereitung – gemeinsam macht’s mehr Spaß

Der Zubereitung sind keine Grenzen gesetzt. Zu den beliebtesten Cocktails gehört der Singapore Sling, der Dry Martini und der Gin Fizz. Natürlich kannst das Destillat auch pur genießen, oder ganz klassisch mit Tonic. Passend zur Jahreszeit stellen wir dir unsere Variation für die kältere Jahreszeit vor, die du am besten direkt mit anderen Spontis ausprobierst.

Der Spontacts Winter-Gin

Nimm ein bauchiges Glas und fülle es zunächst mit ein paar Eiswürfeln. Dazu kommen 5cl eines besonders würzigen Wacholderschnapses. Im Anschluss füllst du das Glas mit einer kleinen Flaschen Tonic deiner Wahl, das ganze mischst du mit einer Stangen Zimt und etwas Muskatnuss und fertig ist dein Spontacts Winter-Gin, ganz easy für Zuhause. Möge er dich und deine Gäste in kalten Zeiten erwärmen!

Winter-Gin
Foto: © Spontacts GmbH

Schnapp dir ein paar Mittrinker auf Spontacts und entdecke die verschiedensten Variationen und Kreationen bei einem lustigen Abend. Viel Spaß wünscht dir dein Spontacts-Team!