Hier ist deine Packliste für deine Aktivitätentasche. So kannst du den Sommer in vollen Zügen genießen!

Die besten Sommeraktivitäten sind oftmals die, die spontan steigen. Deine Freunde simsen oder klingeln und schon geht es los. Wohin? Ins Grüne, an den Baggersee, ins Schwimmbad oder irgendeine andere geniale Location; wenn die Sonne lacht, ist alles gut. Bloß: Niemand möchte dann kostbare Zeit vergeuden, die nötigen Utensilien zusammenzusuchen. Deshalb haben wir dir eine ultimative Packliste zusammengestellt. Steckst du deren Inhalt in eine Tasche oder einen Rucksack, musst du nur noch zugreifen und kannst dich direkt ins nächste Sommerabenteuer stürzen – und wirst niemals von Planänderungen überrascht.

Sonnencreme

Je nach Hauttyp kannst du nur zehn Minuten in der Sonne verbringen, ohne einen Sonnenbrand befürchten zu müssen. Sehr wenig Zeit. In der Tasche sollte also eine große Flasche Sonnencreme stecken. Achte darauf, dass sie zu deinem Hauttyp passt und wähle tendenziell einen eher höheren Lichtschutzfaktor – schließlich weißt du ja nie, wie lange das nächste Sommerabenteuer dauern wird.

Badesachen

Wo enden viele spontane Sommeraktivitäten? Natürlich irgendwo am Wasser.

Als Mann solltest du dir eine mittel-/knielange Badeshort aus dünnem Stoff mit eingearbeitetem Innenslip besorgen – die trocknet ratzfatz und du kannst sie dann entweder in die Tasche stecken oder auch anbehalten und dir das Umziehen sparen.

Auch als Frau solltest du so universell denken: Hier kannst du bei der derzeitigen Bademode toll variieren und wählen, wie viel Haut du zeigen möchtest. Angesichts dessen kann der Tankini eine gute Wahl sein – durch sein Top kannst du ihn nach dem Baden ebenfalls anbehalten, musst nur noch eine Short oder einen Rock anziehen und bist fertig fürs nächste Abenteuer.

Tipp: Falls du auch von der Arbeit aus starten möchtest, sollten in der Tasche auch luftige Freizeitsachen stecken. Etwa Shorts, T-Shirt, Top und leichte Sneakers.

Badesachen dürfen natürlich nicht auf der Packliste für Sommeraktivitäten fehlen.
Badeshorts sind deshalb so genial, weil sie nach dem Schwimmen als normale Shorts anbehalten werden können.
(Foto: © stock.adobe.com/Aleksandr)

Badetuch

Vielleicht hast du bei solchen Ausflügen die Möglichkeit, lange nach dem Schwimmen in der Sonne zu liegen und zu trocknen – verlass dich aber nicht darauf. Denn es braucht nur eine gute Idee oder einen Wetterumschwung, und du musst rasch wieder vollständig bekleidet sein, damit es weitergeht. Klar, dann ist rasches Abrubbeln vonnöten. Dafür brauchst du ein Badetuch.

Tipp: Nimm auf jeden Fall eins aus Microfaser. Das faltet sich nicht nur kleiner zusammen und ist leichter, sondern trocknet auch fixer als solche aus Frottee.

Bandana/großes Kopftuch

Sowieso wenn du mindestens mittellange Haare hast, sollte das Badetuch dann aber auch um ein Bandana oder ein ähnliches großes Kopftuch ergänzt werden. Das kannst du einerseits wie ein Piratentuch tragen und so deine feuchten Haare vor Fahrtwind und Co. schützen. Andererseits gibt es hier aber auch ganz viele andere Faltmöglichkeiten, sodass du trotzdem noch cool aussiehst, wenn deine Frisur vom Schwimmen und anschließenden (Luft-)Trocknen etwas derangiert wurde.

Plus: Wenn die Sonne heiß brennt, kannst du es nassmachen und für einen tollen Kühleffekt um die Stirn binden.

FlipFlops/Badesandalen

Es ist nicht garantiert, dass jedes Sommerabenteuer zuhause startet – und auch nicht, dass du an Baggersee und Co. problemlos barfüßig unterwegs sein kannst. Beide Fliegen erledigst du mit einer Klappe, indem in deiner Tasche ein Paar FlipFlops bzw. Badesandalen stecken. Die kannst du im Zweifelsfall auch im Wasser tragen, wenn dessen Grund nicht aus feinem Sand, sondern groben Steinen besteht.

Das richtige Schuhwerk gehört auf jede Packliste.
FlipFlops schützen vor heißem Sand ebenso wie vor spitzen Steinen – egal, wie dienstlich du zu Beginn des spontanen Sommerabenteuers gekleidet bist. (Foto: © stock.adobe.com/punsa)

Mini-Kühltasche

Keine Zeit, die große Kühltasche mit Eis und Kühlakkus zu bestücken? Kein Problem: Besorge dir eine Mini-Kühltasche. Die gibt’s in unterschiedlichen Ausführungen. Meist nur groß genug, um zwei Dosen oder kleinere Flaschen aufzunehmen, dafür aber günstig, leicht und ultrakompakt. Dann musst du nur noch zuhause oder im Laden die kühlen Getränke greifen und es kann losgehen.

Tipp: Willst du mehr gekühlte Getränke mitnehmen, wickle sie in das Badetuch ein, das isoliert auch ein wenig.

Kompositionslichter

Es ist praktisch nirgendwo gestattet, am Ufer (oder generell in der Natur) abends ein Lagerfeuer zu entfachen – erst recht nicht, wenn der Sommer mal wieder sehr trocken ist. Davor steht schon §69 des Bundesnaturschutzgesetzes sowie meist zusätzliche Landes- oder kommunale Gesetze. Allerdings musst du dennoch nicht auf flackerndes Feuer verzichten. Besorge dir einige weiße Kompositionslichter (gibt’s auch in Rot, die werden aber eher als Grablicht genutzt). Warum diese Lichter und keine normalen Kerzen oder Teelichter? Ganz einfach:

  1. Kompositionslichter sind im Neuzustand mit einem Abreißdeckel verschlossen. Egal wo deine Tasche lagert und wie heiß es dort ist, es besteht keine Gefahr, dass das Wachs ausläuft.
  2. Durch die transparente Hülle sind diese Kerzen ihre eigenen Windlichter und werden auch von einer frischen nächtlichen Flussbrise nicht ausgeblasen.

Außerdem halten Kompositionslichter viele Male länger durch als die meisten anderen Kerzen. Feuerzeug nicht vergessen.

Tipp: Wenn du das (Gas-)Feuerzeug nicht regelmäßig nutzt, wickle einen Haargummi so darum, dass er die „Gas-Taste“ blockiert. So besteht keine Gefahr, dass das Feuerzeug sich in der Tasche unbemerkt leert.

Große Picknickdecke

Auf dein Badetuch willst du dich nicht legen – sonst ist es vielleicht hinterher nicht mehr zum Abtrocknen geeignet. Ganz ohne Schutz solltest du dich aber ebenfalls nicht auf Gras und Co. niederlassen. Neben nervigen Flecken droht, falls das Wetter nicht supersommerlich ist, vielleicht sogar eine Blasenentzündung oder von der Bodenkälte schmerzende Muskeln. Umgekehrt kann der Untergrund, speziell Sand und Kies, auch bei heißer Witterung zu heiß sein und regelrechte Brandverletzungen verursachen.

Alles gute Gründe also, dir eine große Picknickdecke zu besorgen. Achte darauf, dass sie untendrunter eine Isolierschicht hat und Gurte zum komfortablen Aufwickeln und Lagern angebracht sind.

Mit einer Picknickdecke kannst du so richtig entspannen.
Mit der Picknickdecke kannst du dich da niederlassen, wo du möchtest – ohne Angst vor Flecken.
(Foto: © stock.adobe.com/Jacob Lund)

Aufgeladene Powerbank

Kein Sommerspaß ist perfekt ohne Musik. Doch je nachdem, zu welcher Tageszeit das Abenteuer beginnt, liefert dein Handyakku längst nicht mehr genug Strom für eine mehrstündige Beschallung. In der Tasche sollte deshalb eine Powerbank stecken; an der kannst du das Handy (ferner auch Bluetooth-Lautsprecher) wieder auftanken. Vergiss allerdings nicht, den Stromspeicher nach jeder Tour wieder aufzuladen.

Lagerfähige Snacks

Frische Luft, Toben im Wasser, da fängt der Magen ganz schnell zu grummeln an. Gut, wenn du den kleinen Hunger dann besänftigen kannst, weil sich in deiner Tasche Snacks befinden. Wähle die aber sorgsam aus. Nicht hinein gehört alles, das nur gekühlt gut schmeckt oder bei sommerlichen Temperaturen schmilzt – etwa alles, das Schokolade enthält. Besser sind:

  • Nüsse und Studentenfutter
  • Beef Jerky bzw. ähnliches gedörrtes Fleisch
  • Gedörrtes Obst und Gemüse – kannst du auch ganz einfach im Backofen selbst machen
  • Chips aller Art
  • Brot Chips (stehen meist bei den normalen Chips)
  • Knäckebrot und Zwieback, eventuell mit kleinen Aufstrich-Konserven
  • Müsliriegel (ohne Schoko)

Zusätzlich sollte auch eine Halbliterflasche stilles Wasser in der Tasche stecken. Als „stille Reserve“.

Ein Tarp und Schnur

Es ist ja ganz schön, in der Sonne zu liegen – aber wenn die von einem wolkenlosen Himmel brennt, macht das irgendwann keinen Spaß mehr. Zudem solltest du immer das Risiko eines Sonnenstichs bedenken; du willst ja nicht, dass das Abenteuer mit Kopfschmerzen und Übelkeit endet. Und Sonnenhüte sind keine Dauerlösung.

Anders sieht es aus, wenn du ein sogenanntes Tarp dabeihast. Sowas findest du beim Outdoor-Ausrüster. Es bezeichnet eine ultraleichte Plane aus Zeltstoff. Zusammen mit dünner Schnur und im Zweifelsfall aufgelesenen Schwemmholz-/Fallholzästen kannst du damit auf unzählige Weisen ein Sonnendach bauen – und weil Tarps wasserdicht sind, schützen sie dich sogar noch, wenn die Sonne von einem Regenschauer abgelöst wird.

Hast du nun alles zusammen für deine Packliste für deine Aktivitätentasche?
Tarps sind unglaublich vielseitige Helfer, die nicht nur gegen Sonne und Regen schützen, sondern dir sogar spontanes Zelten ermöglichen. (Foto: © stock.adobe.com/元泰 佐藤)

Kleine Apotheke

Auf Abenteuern passieren schnell kleine Malheure. Gut, wenn du dafür eine Mini-Apotheke dabeihast. Ihr Inhalt:

  • Einige Pflaster sowie Blasenpflaster
  • Zeckenzange
  • Mückenstift
  • Miniflasche mit Jod
  • Selbsthaftendes Stütztape (falls du umknickst)
  • Zwei Mullbinden

Zusammen ergibt das ein Paket in Zigarettenschachtelgröße – steck es allerdings besser in eine wiederverschließbare, wasserdichte Kunststoffbox.

Tipp: Hier ist auch ein guter Platz, um einige Euroscheine als Reserve unterzubringen.

Schweizer Taschenmesser

Deine Mitabenteurerin braucht Schnur, um einen ihrer FlipFlops zu reparieren. Du willst die Chipstüte öffnen, dein Kumpel kämpft mit einer Bierflasche und im Wasser des Flusses warten zwei Flaschen Rosé darauf, von euch genossen zu werden. Solche Situationen sind bei spontanen Sommertrips normal. Und deine beste Antwort darauf ist ein Taschenmesser mit Flaschenöffner und Korkenzieher.

Tipp: Binde es mit Schnur an deiner Tasche fest. Dann besteht nie das Risiko, dass es verlorengeht.

 

Mit deiner Sommertasche und Mitabenteurern zum nächsten Sommerspaß

Du willst den Sommer von seinen schönsten Seiten erleben? Willst mit netten Leuten an Baggersee und Co. reisen? All das findest du in unserer Mitmach-Community. Such dir einfach eine Aktivität, greif deine Tasche und schließ dich ihr an. Du hast selbst eine geniale Idee für einen Sommerspaß im Kopf? Dann erstelle doch deine eigene Aktivität. Du findest bei uns rasch Gleichgesinnte, die ebenfalls sommerlichen Spaß suchen.

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