Radwandern im Urlaub macht vor allem gemeinsam mit Gleichgesinnten viel Spaß.

Urlaub brauchen wir alle, um uns von den Strapazen des Lebens zu erholen. Aber willst du nächstes Jahr wirklich wieder mit dem Billigflieger nach Malle jetten oder stundenlang im Auto eingepfercht über urlaubsüberfüllte Autobahnen kriechen? Wenn deine Antwort darauf auch nur ein unsicheres „eher nicht so…“ ist, haben wir da etwas für dich: Radwandern.

1. Radwandern im Urlaub

In diesem „Radgeber“ wollen wir dir nicht bloß das how‑to näherbringen. Denn wer noch nie diese Urlaubsform gewählt hat, hat dafür wahrscheinlich seine Gründe – die wollen wir zunächst mit ein paar überzeugenden Argumenten kontern.

Nachhaltiges Reisen

Vielen ist inzwischen bewusst, dass auch ein Urlaub Spuren auf unserem Planeten hinterlässt – und gerade die An- und Abreise schlägt hier oft besonders zu Buche. Ein Flug mit deinem Partner auf die Malediven verursacht beispielsweise über fünf Tonnen CO2 pro Person. Dabei empfiehlt der Weltklimarat ein Kontingent von höchstens zwei Tonnen insgesamt pro Kopf und Jahr…

Bevor es zum Radwandern im Urlaub geht heißt es oft "Ready for take off"!
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Wir könnten jetzt noch lange auf andere Schadstoffemissionen, Kraftstoffverbrauch und Lärmbelästigung klassischer Urlaubsformen eingehen. Machen wir es lieber kurz: Beim Radwandern im Urlaub bist du, entsprechende Anreise vorausgesetzt, nicht nur ein Musterbeispiel für umweltfreundliches Reisen, sondern kannst sogar vorherige Klimasünden ein Stück weit ausgleichen.

Reisen aus einer anderen Perspektive

Wie läuft ein typischer Urlaub meistens ab? Man reist an, verbringt die Zeit oft an einem Ort und kehrt zurück. Was auf dem Weg liegt, bleibt buchstäblich liegen. Und selbst wenn du die Sache als Rundreise angehst, fliegt doch das meiste nur an den Seitenscheiben des Autos vorbei.

Umgekehrt ist Radwandern die buchstabengetreue Umsetzung von „der Weg ist das Ziel“. Vom ersten Pedaltritt an beginnt das Erlebnis, nicht erst, wenn du dich aus dem Flughafengebäude raus- und ins Hotelshuttle reingekämpft hast. Dein Urlaub bekommt eine ganz andere, intensivere und entschleunigte Note – und dauert deshalb meist auch gefühlt länger.

Europa ist wunderschön

Auch wenn du in der Schule keine tiefergehenden Berührungspunkte mit Goethe hattest, kennst du doch sicherlich seinen berühmtesten Satz: „Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah“.

Und er stimmt auch heute noch in Bezug auf den Urlaub: Es gibt wirklich keinen Grund, dafür den Kontinent zu verlassen. Europa hat wunderschöne und vielfältige Seiten. Keiner braucht kanadische Wälder, wenn es die Karpaten gibt. Und in Südfrankreich liegt man an genau so schönen Stränden wie in der Karibik. Experten sagen sogar, dass nur deshalb so viele weg-jetten, weil sie gar nicht wissen, wie schön es auf unserem Kontinent ist.

Radeln für den perfekten Strandbody

Mit Radwandern abnehmen? Auch das ist möglich!
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Gehörst du zu denjenigen, die in den Monaten vor ihrem Urlaub noch mit großem Eifer an der Bikinifigur arbeiten?

Wenn du einen Radwander-Urlaub planst, kannst du die Tage und Wochen davor getrost weitestgehend auf der Couch verbringen, statt im Fitnessstudio. Denn nur wenige Tage, die du auf dem Sattel verbringst, sind das perfekte Workout und du verbrennst dabei jede Menge Kalorien. Setz dich hierzulande aufs Fahrrad, strample bis nach Süditalien und du darfst sicher sein, den perfekten Strandbody präsentieren zu können – und bist auch bereits gut vorgebräunt.

Natürlich solltest du dich nicht völlig unvorbereitet auf eine längere Radwanderung begeben. Im besten Fall unternimmst du mit deinen Mitradlern vorher schon die eine oder andere kleine Tagestour. Dann bist du nicht nur sicherer auf dem Gefährt unterwegs, sondern bleibst auch verschont von Muskelkater, wenn es im Urlaub dann richtig losgeht.

 

2. Die besten Reiseziele für einen Radwander-Trip

Unsere Argumente haben dich überzeugt? Perfekt! Dann wollen wir uns jetzt mal damit befassen, welche Destinationen sich für eine Radwanderung im Urlaub besonders gut anbieten.

C2C auf der Insel

Hier wollen wir uns zuerst nach „Merry old England“ begeben. Genauer gesagt zur Sea to Sea Cycle Route, abgekürzt als C2C. Hinter der Bezeichnung steckt eine abwechslungsreiche Radelstrecke, die sich auf rund 230 Kilometern quer durch das nördliche England von der Nord- bis zur Irischen See erstreckt und dich und deine Mitradler dabei durch einen wunderbar pittoresken Teil der Insel führt – entlang uralter Steinmauern, über sanft geschwungene Hügel und saftige Wiesen. Absolute Empfehlung, allein schon, weil nur vier Prozent der Strecke durch bebaute Areale führen – Natur pur also.

Tipp: C2C-Veteranen empfehlen, als Anfänger von West nach Ost zu radeln, sonst bläst einem ein konstanter Gegenwind ins Gesicht.

Der Donauradweg

Keine Lust auf britisches Wetter, sondern eher auf einen (sommerlichen) Strandurlaub als Reiseziel? Dann solltest du deine Aufmerksamkeit nach Südosten richten. Denn zwischen Donaueschingen und der rumänischen Dobrudschda-Landschaft verläuft nicht nur die Donau selbst, sondern entlang dieses Flusses auch der Donauradweg.

Der hat es durchaus in sich, ist mit 2850 Kilometern Gesamtlänge nicht kürzer als der Fluss selbst – und er führt durch eine der vielleicht schönsten Landschaften des ganzen Kontinents; auch ohne, dass du dich über schweißtreibende Höhenzüge quälen müsstest. Die meisten Urlauber nehmen nicht die ganze Route (weil du dann schon Tour-de-France-verdächtige Tagesleistungen absolvieren müsstest), sondern radeln entlang von ausgewählten Abschnitten. Auch so ist der Weg wunderschön – und am Ende darfst du dich an den Stränden des Schwarzen Meeres entspannen.

Brandenburg & Havellandschaft

Muss man für einen guten Radwander-Urlaub Deutschland verlassen? Eigentlich nicht! Denn schon die Gegend (nord-)westlich von unserer Hauptstadt rings um die Havel und ihre Nebenflüsse ist einfach nur wunderschön und bestens geeignet für einen Radwander-Urlaub. Das ist übrigens dort, wo der literarische Herr von Ribbeck auf Ribbeck vorbeikommenden Kinder Birnen schenkte.

Wer einmal hier ist, wird auf den Sträßchen und Wegen, die sich durch die malerische Auenlandschaft schlängeln, kaum fassen können, dass er sich nur ein paar Dutzend Kilometer von einer Drei-Millionen-Stadt befindet. Unser Tipp: Für den Urlaub auf dem Sattel eignet sich besonders der U-förmige Havel-Radweg mit rund 370 Kilometern Länge. Auch hier ein Plus: Die Strecken sind meist eben, sodass die Touren nicht zu anstrengend werden.

Radwandern an Rhein und Mosel

Die Landschaft, die sich grob in einem Dreieck zwischen Trier, Mainz und Koblenz befindet, ist ein Konglomerat von wunderschöner Geographie, uralten Gemäuern und ist gleichzeitig perfekt für Radtouren geeignet. Ganz nebenbei zählt die Gegend zu einer der ältesten Urlaubsregionen Deutschlands.

Für den Anfang empfiehlt sich eine V-förmige Route: Los geht es bei Mainz/Bingen, wo das Mittelrheintal beginnt. Ihm folgst du den Rhein hinab nach Norden bis Koblenz. Dort biegst du scharf nach „links“ ab und radelst gegen die Flussrichtung entlang der ruhigeren, aber viel stärker geschwungenen Mosel.

Tipp: Wenn Du Wein magst, solltest du diesen Trip Ende des Sommers, Anfang des Herbstes absolvieren. Dann gibt es in jedem Dorf Traubenköstlichkeiten direkt vom Winzer.

Ein Trip durch die Radhochburg Flandern

Viele verbinden die Niederlande mit dem Radwanderland schlechthin – stimmt natürlich auch, unser nordwestlicher Nachbar ist ein Musterbeispiel mit hervorragender Infrastruktur für Radfahrer. Allerdings ist das beileibe nicht das einzige Land an der Nordsee, in dem es sich gut radeln lässt.

Das bringt uns nach Belgien, genauer gesagt die Region Westflandern. Ziemlich flach ist es hier, perfekt also für bergfaule Radler. Dafür ist die Landschaft einsam und so weit, dass man stundenlang radeln kann, ohne auf Menschen zu treffen – besonders abseits der sommerlichen Touristensaison an der Küste.

Unbedingt machen solltest du diesen Trip, wenn du das Radwandern gerne mit Abstechern in die verschiedenen Städte entlang der Route verbindest. Denn mit Ypern, Nieuwpoort, Brügge, Ostende und dem eigentlich schon jenseits der Grenze gelegenen französischen Dünkirchen locken da eine Menge große (und dazwischen viele kleine) Highlights mit wundervoller Architektur und toller Geschichte.

Der Loire-Weg

Mit Frankreich verbinden viele ein ganz bestimmtes Lebensgefühl, geprägt vom typischen Savoir Vivre, leckerem Essen oder Wein und historischen Burgen und Schlössern.

Entlang der Loire findet sich genau das, was Experten als den französischsten Ort der Welt bezeichnen. 900 Kilometer Frankreich, wie es französischer nicht sein kann. Und auf der Strecke gibt es so viel zu sehen, dass es vollkommen problemlos möglich ist, besonders kurze Tagesetappen von weniger als einer Handvoll Kilometern zu stemmen. Denn sobald man im Sattel sitzt, stehen die Chancen gut, dass schon hinter der nächsten Biegung das nächste Schlösschen, das nächste Museum steht und dir zuruft „halt mal an und genieße, mon ami, weiterfahren kannst du auch später noch“.

 

3. Die richtige Vorbereitung für den Radwander-Urlaub

Hast du schon während dem Lesen des vergangenen Kapitels in einem zweiten Browser-Tab die Satellitenkarte und Googles Bildersuche bemüht? Würdest du am liebsten gleich loslegen? Dann haben wir dich überzeugt. Doch bitte nicht zu schnell. Denn ein Radwander-Urlaub ist etwas anderes, als täglich zu Arbeit oder Uni zu pendeln.

Körperlich auf die Radwanderung vorbereiten

Diesen Punkt haben wir oben schon einmal angesprochen: Täglich 40, 50 oder mehr Kilometer zu radeln ist für Leute, die nicht gerade als Fahrradkurier arbeiten, eine ziemlich anstrengende Nummer. Gut ist es schon mal, wenn du in den Wochen und Monaten vor Urlaubsbeginn nach Möglichkeit viel mit dem Bike pendelst, selbst wenn die Strecken kürzer sind.

Das richtige Equipment fürs Radwandern ist ein Muss.
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Doch wo das nicht geht, solltest du dich jeden Tag auf ein Ergometer setzen und etwas strampeln – einfach damit dein Bewegungsapparat sich mit der reinen Menge dieser für ihn ungewohnten Abläufe anfreunden kann. Noch schöner ist es natürlich, wenn du im Vorfeld in deiner Umgebung immer wieder Tagestouren unternimmst, etwa an den Wochenenden. Du kannst dich dazu auch mit anderen Radbegeisterten zusammenschließen – gemeinsam macht es noch mehr Spaß in die Pedale zu treten.

Andernfalls wirst du nach der ersten Etappe sehr wahrscheinlich mit einem quälenden Muskelkater weitermachen – und der hat das Zeug, die Urlaubslaune kräftig zu vermiesen.

Orientierung für unterwegs

Du glaubst, bei einem Radwander-Urlaub müsstest du immer nur der Nase folgen? Falsch gedacht, denn die allermeisten Strecken bilden nur auf dem Papier ein durchgängiges Radwegenetz. In der Praxis wechseln sich Radwege und Landstraßen immer wieder ab – mal abgesehen davon, dass natürlich links und rechts immer wieder Abstecher locken.

Soll heißen, die Gefahr, sich zu „verradeln“, ist absolut gegeben. Deshalb solltest du dich für die Orientierung unterwegs passend vorbereiten. Statt der herkömmlichen und etwas unhandlichen Radwanderkarten bieten sich heute praktischere technische Lösungen an. Für den Alltag mögen Handy-Apps genügen, für derart umfangreiche Touren bei Wind und Wetter sollte es jedoch ein dediziertes Fahrrad-Navi sein. Die Geräte sind robuster und bieten meistens viel mehr nützliche Features als bloß einen Weg anzuzeigen – und die Akkus halten auch bei Dauernutzung viel länger durch als die allermeisten Smartphones.

Tagesetappen vorplanen

Du kannst dich, wenn du Start- und Endpunkt festgelegt hast, durchaus sofort in den Sattel schwingen und los düsen. Sinnvoller ist es jedoch, wenn du dich vorher in Ruhe hinsetzt und ehrlich definierst, was du pro Tag leisten kannst. Denn nichts nervt mehr, als noch in der Dämmerung festzustellen, dass man keine Ahnung hat, wann und wo man endlich einkehren kann.

Nutz Google Maps, um dir Pensionen, Hotels usw. am Weg anzeigen zu lassen und telefoniere jene, die etwa eine Tagesetappe voneinander entfernt sind, ab, um gegebenenfalls etwas zu reservieren. Für viele Radwanderwege gibt es Empfehlungen zu realistischen Tagesetappen, an denen du dich orientieren kannst.

Lass genügend Luft

Dabei solltest du dich allerdings davor hüten, zu streng mit dir zu sein. Soll heißen, plane nicht immer ein Maximum an Tageskilometern. Das soll schließlich ein Urlaub sein, kein Zeitfahren. Markiere dir zudem verschiedene Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten, die du unterwegs in jedem Fall mitnehmen willst und plane dafür genügend Zeit ein. Du wirst oft genug feststellen, dass es vor Ort viel mehr zu sehen gibt, als du vorher dachtest. Und manchmal hat man auch mittendrin einfach keine Lust und will den Tag früher beenden.

Nur durch reichlich Luft in der Planung kannst du dabei gewährleisten, dass der Gesamtablauf nicht ins Wanken gerät.

Fahrrad verkehrstauglich machen

Im Prinzip ist es beinahe gleich, was genau für ein Fahrrad du besitzt, auch wenn natürlich Tourenräder durch ihre Auslegung, Rahmengeometrie usw. am besten geeignet sind. Was jedoch Typ-unabhängig zum A und O gehört, ist, dass dein Fahrrad vor Fahrtbeginn technisch perfekt vorbereitet ist:

  • Sofern die Kette nicht wirklich brandneu ist, tausche sie gegen eine solche aus.
  • Schmiere alle Züge und die Mechaniken der Schaltung.
  • Spanne und zentriere gegebenenfalls die Speichen der Räder, damit diese wirklich rund sind.
  • Fette den Schaft des Lenkervorbaus ein.
  • Prüfe alle Schrauben und Muttern und ziehe diese gegebenenfalls nach.
  • Prüfe die Bremsspannung und die -beläge, tausche letztere gegebenenfalls aus.
  • Sofern die Radschläuche nicht wirklich brandneu sind, tausche sie gegen solche aus. Gleiches gilt für die Mäntel – falls du ein MTB fährst, solltest du überlegen, für die Tour schmalere Straßenreifen aufzuziehen, die haben einen ungleich niedrigeren Rollwiderstand.
  • Checke die Beleuchtung und die Reflektoren, rüste gegebenenfalls nach.

Eine solche Inspektion kannst du zwar in einer Fahrradwerkstatt für rund 50 Euro machen lassen. Führst du sie jedoch selbst durch, hat das den mächtigen Vorteil, dass du die Technik zumindest grundlegend beherrschst – wichtig, falls unterwegs Pannen auftreten sollten.

Ein Tourenrad muss bequem sein

Wenn man die passende Ausrüstung hat, kann einem perfekten Ausflug zum Radwandern im Urlaub nichts mehr im Wege stehen.
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Radrennfahrer sitzen auf Sätteln, die kaum breiter als die obere Querstange des Fahrradrahmens sind. Das können sie, weil sie es jahrelang trainiert haben und sie brauchen das, weil sie auf jedes Gramm achten müssen.

Du als Urlaubsradler hingegen musst keinen Gedanken an Sportlichkeit verschwenden. Selbst wenn dein Fahrrad eher sportlicher Natur ist, solltest du dir rechtzeitig einen gut gepolsterten und bequemen Sattel anschaffen und ihn sorgsam ausprobieren. Ein hoher Sitzkomfort hat für längere Touren absolute Priorität. Auch hier gilt: So viele Tageskilometer über viele Tage sind eine ziemliche Belastungsprobe für den Allerwertesten.

Vergiss Zelt und Schlafsack nicht

Die Radstrecken, die wir im zweiten Kapitel erwähnt haben, sind allesamt bestens touristisch ausgebaut. Soll heißen, du wirst also keine Mühe haben, ausreichend Übernachtungsplätze zu finden.

Doch gerade im Sommer kann es ein schönes Erlebnis sein, sich nicht in einem Pensionsbett, sondern inmitten von Mutter Natur zu Campieren. Ein kompaktes Zelt samt Isomatte und Schlafsack wiegt wirklich nicht viel, aber gibt dir mehr Optionen und Flexibilität zur Hand.

Das richtige Equipment

Was nimmt man auf eine mehrtägige oder gar -wöchige Radwandertour mit? Bloß nicht zu viel! Bedenke, dass du jedes Gramm selbst bewegen musst – oder es zumindest die Laufzeit des E-Motor-Akkus schmälert. Wir empfehlen:

  • 1 Tube Reisewaschmittel
  • 2 Sätze Unterwäsche (nimm Funktionsunterwäsche, die trocknet superschnell)
  • 1 kurze, 1 lange Radlerhose
  • 1 Badehose / Bikini
  • 1 Trekkinghose
  • 1 Fleece-Jacke bzw. -Pullover
  • 1 Paar Flipflops
  • 1 Paar Sneakers (falls du Klickpedale hast und deshalb mit Extraschuhen radelst)
  • 1 Satz Regenzeug (Gamaschen, Überhose, Cape oder Jacke)
  • 1 Satz Fahrradwerkzeug
  • 1 Satz Flickzeug
  • 2 Ersatzschläuche
  • 1 Satz Reserve-Bowdenzüge für Bremsen und Schaltung
  • 1 Ersatzkette
  • 2 Kettenschlösser
  • 2 Paar Einweghandschuhe (für Reparaturen am Bike)
  • 1 Reisehandtuch, Seife + Waschlappen
  • 1 Bauchtasche
  • 1 Kopftuch
  • 1 Sonnenhut bzw. Käppi
  • Handykabel, Ladegerät

Besorg dir dazu Transporttaschen für dein Fahrrad und steck all die Sachen gewichtsverteilt in Beuteln dort hinein. So musst du abends nur hineingreifen, kannst alles Notwendige herausziehen, ohne dazu die Taschen demontieren zu müssen – das ist längst nicht bei allen Modellen binnen Sekunden möglich.

 

Zusammenfassung und Fazit zum Radwandern

Die Spontis haben sichtlich Spaß beim Radwandern im Urlaub und genießen die Abendsonne.
Foto: © yanlev – stock.adobe.com

Eigentlich kann man gar nicht laut genug loben, was für eine spannende Erfahrung das Radwandern ist. Dabei kannst du deinen Urlaub ohne jegliche Form von schlechtem Gewissen verbringen. Das gilt nicht nur in Sachen Umwelt, sondern auch für das Erlebnis. Der Urlaub beginnt zudem von der ersten Minute an. Kein Wunder also, dass viele, die sich zum ersten Mal mit dem Fahrrad auf den Weg machen, diese Urlaubsform nie wieder ändern möchten.

Gemeinsam Radwandern

Wenn du nicht alleine losziehen willst, findest du in unserer Community Mitradler für die nächste Radwanderung in deinem Urlaub oder eine schöne Tour am Wochenende. Hier gibt es auch Vorschläge für schöne Radwege in deiner Nähe, die du gemeinsam mit Gleichgesinnten entdecken kannst. Lass dich doch von folgenden Radfahren-Aktivitäten inspirieren und schließ dich direkt an:

Radfahren im Land Brandenburg
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12.12.2019 | Berlin
1. critical mass in Monheim # Info
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13.12.2019 | Monheim am Rhein
Radreise Costa Rica März 2020
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14.12.2019 | Gelsenkirchen

Titelbild: © Dudarev Mikhail – stock.adobe.com