Freizeitaktivitäten am Handy

Du kannst die schönsten Aktivitäten planen, kannst die coolsten Leute dafür zusammentrommeln. Aber es braucht je nach Fall nur unpassendes Wetter oder eine unvorhersehbar geschlossene Location und der Plan fällt wie ein Kartenhaus zusammen. Ist der Spaß dann gelaufen? Mitnichten, denn in Form eurer Handys habt ihr immer noch einen schlagkräftigen Helfer – und das bedeutet definitiv nicht, dass jeder für sich im Netz surft. Denn damit sind auch viele Gruppenaktivitäten möglich. Hier findest du Tipps für eine Freizeitgestaltung mit dem Handy.

Geocaching

Hast du früher auf Kindergeburtstagen mal an Schnitzeljagden teilgenommen? Falls du nicht nur „Ja“, sondern „Ja, sehr gern“ antwortest, dürfte Geocaching genau dein Ding sein und sich perfekt als digitale Gruppenaktivität eignen.

Also: Geocaching ist eine schon seit Jahren rings um den Globus praktizierte Leidenschaft, die sich auf zahllose Foren und Webseiten stützt – eine der wichtigsten Anlaufstellen im europäischen und dort speziell deutschsprachigen Raum ist der Verein Opencaching Deutschland e.V..

Das Prinzip: Jemand versteckt einen sogenannten Cache – ein geschickt getarntes Behältnis. Darin befindet sich typischerweise eine Liste, in die Finder sich mit Namen und Datum eintragen können.

Allerdings ist es bis zu diesem Fund oft ein auch im übertragenen Sinn „weiter Weg“. Denn der Versteckende gibt nicht einfach die Koordinaten samt Ortsbeschreibung heraus. Viel mehr wollen Caches oft über zahlreiche Zwischenstufen gefunden werden. Beliebt ist beispielsweise, dass an Zwischenstationen Rätsel gelöst werden müssen. Erst nach und nach ergeben sich daraus die Koordinaten, die ein Kartentool auf dem Handy eingegeben werden. Und wie gesagt, auch vor Ort ist oftmals noch viel Suchen angesagt.

Das Schöne daran ist, dass Geocaching so verbreitet ist, dass du in wirklich jeder Region Caches finden kannst; diese Aktivität steht also praktisch überall zur Verfügung. Plus: Es ist nur wenig Equipment nötig:

  • Ein Smartphone mit einer Karten-App, in die Karten- bzw. GPS-Koordinaten eingegeben werden können;
  • Halbwegs taugliches Schuhwerk;
  • Ein Account (kostenlos) auf einem Geocaching-Portal;
  • Kugelschreiber;
  • Eventuell eine Taschenlampe (App).

Der Rest ist Rätselspaß – wobei du mit einer Gruppe natürlich im Vorteil bist, da mehr Köpfe auch schnellere Lösungen herausfinden können. Geocaching ist somit eine tolle Gelegenheit eine Freizeitgestaltung mit dem Handy zu ermöglichen.

Geocaching ist eine Freizeitgestaltung mit dem Handy, bei der man mithilfe von digitalen Mitteln Rätsel löst.
Geocaches sind nicht nur meist sehr gut getarnt, sondern ihre Koordinaten mit zahllosen Rätseln codiert, die erst gelöst werden wollen. (Bild: © Sergey Nivens – stock.adobe.com)

Multiplayer Games

Jedes Smartphone ist automatisch auch eine ziemlich leistungsfähige Mini-Spielekonsole. Und natürlich finden sich unter den unzähligen Spielen nicht nur solche, die nur im Einzelspielermodus funktionieren, sondern auch viele Games, die du mit mehreren Leuten spielen kannst und sich somit perfekt als Tipp für eine Freizeitgestaltung mit dem Handy eignen.

  • Eine Option wäre es, in einem Live Casino zu spielen. Das ist die digitale Variante des Klassikers. Das heißt, ihr habt hier die Möglichkeit, aus der großen Bandbreite von Casinospielen zu wählen. Das können Kartenspiele im Stil von Hold’em Poker, oder Blackjack sein, es erstreckt sich aber auch auf das digitale Rad in der Mitte eines nicht minder digitalen Roulette-Tisches und noch viele weitere Games. Die Regeln der Spiele sind dieselben wie im analogen Casino, nur muss sich von euch niemand, ungleich dazu, in Schale werfen und ihr könnt als geschlossene Gruppe ohne Außenstehende spielen.
  • Alternativ und besonders, falls euch das Prinzip der Schnitzeljagd zusagt, könntet ihr auch „Pokémon GO“ installieren. Wer es nicht kennt: Es ist eine Variante der seit vielen Jahren hochbeliebten Pokémon-Spiele, die als bekannte Freizeitgestaltung mit dem Handy genutzt wird und nach dem Prinzip von Augmented Reality funktioniert. Heißt, nachdem ihr euch die App installiert habt, ihr schaut zwar aufs Display, wo euch über die Kamera die „normale Welt“ gezeigt wird, aber dort hinein blendet das Spiel die digital erzeugten Monster ein, die es zu suchen gilt. Zudem wurde das Kultspiel erst jüngst um eine zusätzliche Funktion ergänzt. Sie nennt sich „Buddy Adventure“ und ermöglicht den semi-virtuellen Monsterspaß mit bis zu drei Leuten gleichzeitig.
  • Ihr wollt lieber virtuellen Asphaltspaß? Dann könnte „Asphalt 9: Legends“ etwas für euch sein. Das Rennspiel wurde ganz gezielt mit einem umfangreichen Multiplayermodus entwickelt. Durch eine Club-Funktion könnt ihr euch in einem abgeschlossenen Raum treffen und mit heißen Reifen gegeneinander antreten.

Nichts davon sagt euch zu? Wie wäre es dann mit einem Rätselspiel-Aktivität der besonderen Art: Bei „Them Bombs“ müsst ihr gemeinsam eine virtuelle Bombe entschärfen. Das Spiel wurde speziell so konzipiert, dass alle Teilnehmer in Rufreichweite zueinander sein müssen, denn Kommunikation ist hier der Schlüssel. Das Handy ist hier eine optimale virtuelle Ergänzung zu eurer Freizeitgestaltung.

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Als virtuelle Band spielen

Ganz gleich, ob du oder deine Mitabenteurer musikalisch bewandert seid, wenn eine Freizeitplanung ins Wasser fällt, ist es ziemlich wahrscheinlich, dass eure Instrumente sich in unerreichbarer Ferne befinden. Allerdings bedeutet das nicht, dass sämtliche musischen Aktivitäten damit verunmöglicht werden. Denn abermals habt ihr ja die Möglichkeit eure Freizeitgestaltung mit dem Handy zu ergänzen.

Für diese haben sich in den vergangenen Jahren zahllose Apps etabliert, die es möglich machen, als virtuelle Band zu spielen. Herzstück sind nicht minder virtuelle Instrumente zwischen Keyboard bzw. Klavier, Gitarre, Bass und Schlagzeug – alles, was auch eine analoge Band zur Verfügung hat, nur digital.

Dann kommt es nur noch darauf an, dass jeder aus deiner Gruppe sich dieselbe App herunterlädt – wählt deshalb eine, die kostenlos ist. Werdet euch darüber einig, wer was spielt, findet einen gemeinsamen Song (ggf. mit Unterstützung durch Noten und Tabs aus dem Internet) und dann kann es schon losgehen.

Doch Vorsicht: Je nachdem, wo und wie gut ihr seid, liegt es völlig im Bereich des Möglichen, dass sich ebenso spontan Zuschauer um euch versammeln. Denn diese Aktivität hat absolutes Flashmob-Potenzial und ist damit ein optimales Beispiel wie man seine Freizeitgestaltung mit dem Handy erweitern kann.

Spontaner Spaß vor der Kamera

Wenn du dich mit einer Gruppe von Mitabenteurern zu einem gemeinsamen Spaß verabredet hast, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich alle mehr oder weniger für die Öffentlichkeit herausgeputzt haben – ganz besonders natürlich, wenn ihr euch bislang noch nicht kanntet und euch bei uns zu einer Aktivität verabredet habt. Perfekt, denn wenn ihr alle „ausgehfein“ seid, seht ihr automatisch auch gut genug aus, um abgelichtet zu werden. Die Kamera eurer Smartphones sind dabei eine simple Art und Weise das Handy für eure Freizeitgestaltung zu nutzen.

Zwar wird sich auf jedem eurer Smartphones eine Digitalkamera finden, dennoch tut ihr gut daran, kurz deren Leistungsfähigkeiten zu vergleichen und dann dasjenige Gerät zu nehmen, das die beste Kamera und Software hat. Dann geht es ganz spontan zum Fotoshooting. Was ihr macht, bleibt euch überlassen, einige Ideen:

  • Richtig schöne Portraits von jedem von euch;
  • Ihr stellt gemeinsam berühmte Momente der Filmgeschichte nach (etwa die Szene „ich kann fliegen“ aus Titanic);
  • Alternativ nutzt ihr die Videofunktion, um ganze Szenen Ad-Hoc nachzustellen – nutzt dazu YouTube-Abgleiche, um von Kamerawinkel bis Dialog alles so echt wie möglich werden zu lassen;
  • Ihr versucht, obwohl ihr euch nicht näher kennt, täuschend echte Pärchenfotos zu erstellen;
  • Probiert, ob ihr mit den Dingen, die euch vor Ort zur Verfügung stehen, lustige Verkleidungen

Falls ihr keine tiefergehenden Erfahrungen vor der Kamera habt, könnt ihr euch für die Portraits auch rasch mit etablierten Fotoposen befassen – die sind simpel nachzumachen, benötigen nur etwas Körperspannung.

Der virtuelle Brief mit Spaßfaktor

Für diesen Tipp solltest du in einer Messenger-App, die ihr alle installiert habt, eine Gruppe eröffnen, damit jeder darin schreiben kann. Dann geht es darum, dass ihr euch einen gemeinsamen Adressaten sowie ein Thema für einen Brief ausdenkt. Maßgabe: Möglichst abstrus, schräg und komisch. Schreibt einen Schlussmachbrief an euren Expartner, verfasst einen Leserbrief an eine Zeitung oder tippt eine Kündigung an einen imaginären Chef.

Wichtig ist nur, dass ihr hierbei eure Fantasie spielen lasst – maximaler Spaß sollte an allererster Stelle stehen. Dann geht es los: Du beginnst den Brief mit einem einleitenden „Liebe(r)….“ oder „Sehr geehrte(r)…

Dann schreibt reihum jeder von euch entweder nur ein Wort oder einen ganzen Satz – was besser passt, hängt vor allem vom gewählten Thema ab und wie groß eure Gruppe ist. Ziel der Sache ist, dass ein möglichst komischer, dramatischer und mit lauter überraschenden Wendungen gespickter Brief entsteht. Denn was ihr schreiben werdet, sagt ihr nicht vorher laut, sondern schickt es einfach in die Gruppe. Auf diese Weise kann nur ein einzelnes Wort und erst recht ein ganzer Satz dem Text eine völlig neue Wendung geben; Spaß und viel Gelächter sind da praktisch garantiert.

Fazit

Auch das bestgeplante Vorhaben kann durch Gründe, die nicht in deiner Hand liegen, nicht zustande kommen. Dann können jedoch du und deine Mitabenteurer dank der digitalen Technik eine gemeinsame unterhaltsame Freizeitgestaltung mit dem Handy erleben. Es kommt nur darauf an, dass ihr die digitalen Helfer richtig nutzt.

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